„Why do you turn that moment of mystery where you’re not sure what’s going on immediately into rage? Why does it have to be transformed into rage?
Could it be transformed into something else like curiosity, concern, interest, acknowledgement that maybe this particular thing isn’t to do with you? It’s ok sometimes for things not to be to do with you.“


(Zadie Smith)

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NEU:

Veröffentlichung: Gerade ist mein neuer Artikel online erschienen: Vague Certainty, Violent Derealization, Imaginary Doubting. Reflections on Common Sense and Critique in Peirce and Butler, im EJPAP: European Journal of Pragmatism and American Philosophy.

ZULETZT:

20. März 21 – Vortrag zur Ausstellungseröffnung: Sexed Power IV MOM Art Space, Gängeviertel Hamburg

Februar 2021: Walk by the Open We, THE AARHUS - HAMBURG CONVERSATION
German-Danish Friendship Year 2020/21
Exhibition: 21.02-14.03.2021
Online Conference: 20.02.2021, Video zur Online-Konferenz Aarhus-Hamburg

März/April 2021: Online-Veranstaltungsreihe: Mit Hegel auf der Couch

Aus Anlass von Hegels 250. Geburtstag begeben sich Christian Gefert und Heidi Salaverria in insgesamt vier Sitzungen auf seine Spuren. Dabei beziehen sie sich insbesondere auf das berühmte Kapitel ›Herrschaft und Knechtschaft‹ in Hegels ›Phänomenologie des Geistes‹ (1807). Es geht dabei um Anerkennung und Freiheit. Es geht auch darum, auf welche Weise das Selbstbewusstsein auf Andere angewiesen ist – nicht im Sinne eines guten Selbst-Images, sondern als Fähigkeit, sich seiner selbst bewusst zu sein, Ich-Sagen zu können. Dieser paradoxe Umstand, dass Selbstbestimmung Fremdbestimmung voraussetzt, dass Unabhängigkeit also Abhängigkeit voraussetzt, bildet sich auf allen Ebenen menschlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens ab. Dieser Umstand durchzieht auch politische Problemfelder wie die Corona-Krise, Rassismus, Geschlechterverhältnisse und die Klima-Krise. Das Publikum ist eingeladen mitzudiskutieren.

Folge III: Hegel und die Geschlechter 26.3.21, 19:30h
Sexualisierte Gewalt ist seit der #Metoo-Debatte wieder verstärkt in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt. Wir suchen mit Hegel nach dem Ursprung für das Gewaltverhältnis zwischen den Geschlechtern und erkunden mit seiner Unterstützung die vielschichtigen Gewaltmotive im Verhältnis der Geschlechter – auch wenn er beileibe kein Feminist war. Aber natürlich wollen wir dabei nicht nur bei der Analyse stehenbleiben: Mit Hegel über Hegel hinaus erforschen wir Strategien, um stereotypen Dynamiken offener und unterschwelliger Aggression in der Gesellschaft ebenso wie in Paarbeziehungen zu entkommen. Die Frage ist, wie wir offenere, gewaltfreiere Geschlechterverhältnisse aufbauen können.

DEMNÄCHST:

Folge IV: Hegel und das Klima, 23.04.21, 19:30h
Die Fridays-for-Future-Bewegung mahnt ein neues, ein respektvolles Verhältnis des Menschen zur Natur an. Demgegenüber steht die alte Ideologie, dass sich der Mensch die Erde untertan machen soll – mit den bekannten Folgen: Der Mensch hat durch seinen Egoismus eine globale Klimakrise evoziert, der er selbst bald zum Opfer fallen könnte. Mit (und gegen) Hegel suchen wir nach neuen Formen der Verantwortung gegenüber der Natur und fragen, ob und wie es uns gelingen könnte, jenseits von Herrschaft und Knechtschaft den Wert der Natur anzuerkennen. Dabei gönnen wir es uns auch, von einer gerechteren Welt zu träumen. Damit wir das Herrschaftsverhältnis gegenüber der Natur überwinden können, müssen wir vielleicht auch davon ablassen, unsere eigene Natur beherrschen und bezwingen zu wollen.


AUCH ZULETZT:

Radiobeitrag (engl): SPAM, Africa Diva Collective, mit Jasmina Al-Qaisi, Ralf Wendt, Kinshasa, Berlin, Halle

ZUM NACHHÖREN UND -SEHEN: Folge II: Hegel und der Rassismus
Hegel schrieb an seiner Phänomenologie ungefähr zeitgleich zur einzig erfolgreichen Sklavenrevolution der Geschichte auf Haiti. Aufklärung und Kolonialismus, französische Revolution und Sklaverei fanden parallel statt. Am europäischen Freiheitsbegriff klebt Blut: die Erfindung der „Rassen“ und des Rassismus ist verstrickt mit westlichen Deklarationen von Freiheit und Gleichheit. Diese Verstrickungen sind bis heute nicht aufgearbeitet, das Problem des Rassismus nach wie vor höchst aktuell. Wir werden über die Strategien der Entmenschlichung in rassistischen Ideologien sprechen, über rassistische Aspekte in Hegels Schriften ebenso wie über unsere eigene Verstricktheit als Weiße. Wir wollen aber auch über Anerkennung und Solidarität zwischen Menschen sprechen, die zum Beispiel in der Black-Lives-Matter-Bewegung zum Ausdruck kommt. Was können wir tun, um der Würde aller Menschen zur uneingeschränkten Anerkennung zu verhelfen und rassistische Strukturen zu überwinden?

ZUM NACHHÖREN UND -SEHEN: Folge I: Hegel und die Corona-Krise
Wie sehr wir alle voneinander abhängig sind, zeigt die Corona-Krise sehr deutlich – in ökonomischer und gesellschaftlicher Hinsicht, in Hinblick auf Fragen der Anerkennung und Bindung. Wie gehen wir mit den Ängsten um, die diese Krise hervorruft? Wir wollen über die Konsequenzen der monatelangen Isolation für unser Selbstverhältnis sprechen, über das Problem des anhaltenden Ausbleibens monetärer und sozialer Anerkennung für ganze Berufsbranchen. Wir suchen ferner Antworten auf die Frage, ob wir eine Gesellschaft von Anerkennungsjunkies geworden sind, wie sich dies manifestiert – etwa in Form von rechtsextrem instrumentalisierten Anti-Corona-Demonstrationen – und was das für Folgen hat. Wir philosophieren mit Hegel über das Verhältnis von Angst und Gewalt, über die sich durch die Corona-Krise verstärkende globale Ungleichheit und das Bewusstsein für die eigene Sterblichkeit.

Radiosendung: Radio Corax hat mit mir ein Gespräch zum Thema Scham geführt. Die Radiosendung könnt ihr hier nachhören.

Mein Artikel Schuldwut, Distinktionsgewissheit und imaginative Zweifel in der Ausgabe 01/19 des philosophischen Journals weiter.denken

Demnächst:

Buch: Zweifel. Kleiner Stimmungsatlas, Hamburg:Textem Verlag, im Ersch.

Artikel: "Prophetische Zweifel und der 'dunkel erahnte Zusammenhang von Kunst und Folter' – zur politischen Ästhetik Rortys", in: Müller, Martin (Hg.), Handbuch Richard Rorty, Wiesbaden: Springer, im Ersch.

GANZ ZULETZT:

Radiogespräch: Im Zweifel für den Zweifel Radio CORAX/Halle, Juni 2018.

ZUM THEMA:
Ästhetische Zweifel? Zu einem rebellischen Antiheroismus Vortragsmanuskript, Jahreskongress der "Deutschen Gesellschaft für Ästhetik" in Offenbach 2018.  

The Beauty of Doubting (Political Reflections on a Rebellious Feeling) – besseres Layout! in: 
Between the Ticks of the Watch,eds. Solveig Øvstebo, Karsten Lund, Chicago: The Renaissance Society at the University of Chicago, pp. 153-183.

The Beauty of Doubting (Political Reflections on a Rebellious Feeling), in: 
Between the Ticks of the Watch,eds. Solveig Øvstebo, Karsten Lund, Chicago: The Renaissance Society at the University of Chicago, pp. 153-183.

Im Zweifel unfertig denken: Gegen den Willen zur Gewissheit, in: Zum hundertjährigen Erscheinen von John Deweys "Demokratie und Erziehung," www.theorieblog.de, 2016.

Critical Common Sense, Exemplary Doubts, and Reflective Judgment, in: Confines of Democracy. The Social Philosophy of Richard Bernstein: Essays on the Philosophy of Richard Bernstein, ed. Ramón de Castillo, Ángel M. Faerna, Larry A. Hickman, New York 2015. Reply Bernstein

Ungeregelte Zweifel. Zur politischen Urteilsbildung im Denken Shklars und Rancières in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Bd. 62, Heft 4, Sept. 2014, 708-727.

Eros of Doubting, in: Women in Philosophical Counseling, Luisa de Paula (eds.), Lexington Books, Lanham Maryland, 2015.

Enjoying the Doubtful. On Transformative Suspensions in Pragmatist Aesthetics,“ in: European Journal of Pragmatism and American Philosophy, Volume 4, Number 1, 2012. 

 

Noch Zuletzter:

Vortrag: Donnerstag, 25.April, 19:30h: Ästhetische Zweifel und Performativität. Vortragsreihe "Ästhetische Praxis" Universität Hildesheim.

Club der toten Philosph*innen: Donnerstag, 09. Mai, 20h: als Rorty... mit Arendt, Kant, Nietzsche, .... über Demokratie. Philosophie Performance Festival "Soundcheck Philosophie", am Nerv der Demokratie, Leipzig.

Partizipative Performance: Freitag, 10.Mai, nachmittags: Machtzweifel – Übungen in Anti-Projektion. Mit Sonja Schierbaum. Philosophie Performance Festival "Soundcheck Philosophie", am Nerv der Demokratie, Leipzig.

Vortrag/Kommentar: Mittwoch, 22.Mai, mittags: Rorty und der Marxismus. Konferenz "30 Jahre Rorty: Kontingenz, Ironie, Solidarität", Tutzing.

HYPER CULTURAL PASSENGERS: Internationales Kunst-/Philosophie Projekt. Anstelle des Mythos vom autonomen identitären Subjekt der Selbstbehauptung schlagen wir vor, das Subjekt als Passagier zu denken und erfahrbar zu machen. Mit Künstleraustauschen, Theorieveranstaltungen, Workshops, Konferenz, Veröffentlichungen.

Vortrag: Freitag, 08.März, 20:30h, Anerkennungsvampirismus, Schuldwut und Distinktionsgewissheit, mit erläuternden Skizzen im Rahmen der Ausstellung SEXED POWER, Gängeviertel, Hamburg. 

Lecture Performance: Freitag, 15. März, 15h: Intoxicating Detox. The Lust of Rebellious Doubting, Intoxication? Performance Philosophy Biennal, Amsterdam.

Talk/Chat: Freitag, 29.März, 11h: The Beauty of Doubting. HfBK Hamburg. With waffles!

Philosophisch-Performatives Seminar: Zwischen Downbeat- und Offbeat- Denken und -Fühlen. Performative Zugänge.
Januar/Februar 2019, Universität Hildesheim 

Konversationskunst: Imaginative Zweifel und kritischer Gemeinsinn, 25. Januar 2019 UDK. Im Rahmen der Ausstellung: Kurd Alsleben/Antje Eske, Konversationskunst, UDK Berlin.

Philosophischer Zukunftsworkshop: Welche Werte verfolge ich mit meinem künstlerischen Tun? 06.10.18, 15h, Einstellungsraum.

Vortrag: Die Kunst des Zweifelns, 17.09.18, Kloster Lamspringe

Radiogespräche: In Im Zweifel für den Zweifel Radio CORAX/Halle, Juni 2018.

Vortrag: Aufstand der Zweifel. Gegen den Willen zur Gewissheit Mit erläuternden Skizzen. Donnerstag, 08.März, 20:30h, SEXED UP POWER, Im Rahmen von SEXED UP POWER – Ausstellungsprojekt im Kontext sexualisierter Macht, Gängeviertel.

Vortrag:  Ästhetische Zweifel? Zu einem rebellischen Antiheroismus   auf dem Jahreskongress der "Deutschen Gesellschaft für Ästhetik" in Offenbach.  

Podiumsgespräch: Freitag d.2. März, 18:00: Aleida Assmann, Das Vergessen erinnern, mit Prof. Ingo Vetter, Pastor Brandi, Dr. Heidi Salaverria, und anschließender Diskussion. Künstlerhaus Sootbörn, Eintritt frei, Spende erbeten.

Vortrag:  10.Februar, "Synkopischer Widerstand –Rhythmen postkolonialen Denkens", gemeinsam mit Ariel Flórez, auf der Konferenz Gathering Angles im Künstlerhaus FRISE. Ein Video ist in Vorbereitung.

Es gibt auch eine kurze Radioreportage über das Projekt, die Konferenz, sowie das Projekt Hypercultural Passengers.